BSW Regionsfraktion verurteilt den US-Angriff auf die Souveränität Venezuelas

Am 3.1. haben die US-Streitkräfte mit militärischen Operationen gegen Venezuela gegen geltendes Völkerrecht verstoßen. Nicht von ungefähr verfügt das südamerikanische Land über die größten Ölreserven der Welt. Diese Ressourcen werden von US-Präsident Trump ganz unverhohlen als Eigentum der USA bezeichnet. Die Entführung des Staatspräsidenten Nicolás Maduro wird weltweit verurteilt und seine Freilassung gefordert.

All dies hat auch unmittelbare Folgen für die Zukunft Europas und unserer Kommunen. Seit Jahren schwelt ein neuer weltweiter Verteilungskrieg um Einflusssphären und Ressourcen. Die Vereinigten Staaten versuchen ihre im Niedergang befindliche Hegemonie über wichtige Welthandelszonen mit geheimdienstlichen und militärischen Mitteln aufrechtzuerhalten.

Die bundesdeutsche Politik hat sich parteiübergreifend an die Seite amerikanischer Hegemonialinteressen gestellt und verkennt dabei, dass Europa so nur ein weiteres Schlachtfeld der zukünftigen Verteilungskriege sein wird. Alle finanzieren diese fatale Logik bereits jetzt mit, auch die Kommunen in der Bundesrepublik. Die BSW Regionsfraktion unterstützt daher die geplanten Aktionen der Friedensbewegung anlässlich des US-Angriffs auf Venezuela und ruft die Mitglieder des BSW auf, sich an den Protesten und Veranstaltungen der Friedensbewegung zu beteiligen.

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